Proportional vs. antiproportional

Antiproportionale Zuordnungen

Für eine Baustelle brauchen 101010 Arbeiterinnen und Arbeiter 202020 Tage. Nur halb so viele Arbeiterinnen und Arbeiter bräuchten dann aber doppelt so lang, denn es sind ja weniger Leute, die anpacken. Die 555 Arbeiter bräuchten dann also 404040 Tage.

So eine Aufgabe hab ihr sicherlich schon in der Schule behandelt! Es handelt sich hier nämlich um eine antiproportionale Zuordnung, auch umgekehrt-proportionale Zuordnung genannt.

Was das genau ist, wie du diese erkennst und welche Eigenschaften eine antiproportionale Zuordnung hat, erklärt dir simpleclub hier!

Antiproportionale Zuordnungen einfach erklärt

Um eine ganze Pizza zu essen, braucht 111 Person ca. 12 \text{ min}12 min12 \text{ min}.

\boxed{1 \textsf{ Person} \rarr 12 \text{ min}}1Person12 min\boxed{1 \textsf{ Person} \rarr 12 \text{ min}}

Bekommt die Person Hilfe von einer anderen Person, also sie essen die eine Pizza nun zu zweit, dann brauchen sie ja nur halb so lang! Also brauchen 222 Personen nur noch 6 \text{ min}6 min6 \text{ min}, um die Pizza zu essen.

\boxed{2 \textsf{ Personen} \rarr 6 \text{ min}}2Personen6 min\boxed{2 \textsf{ Personen} \rarr 6 \text{ min}}

Verdoppelst du die Anzahl der Personen nochmal, also wenn nun 444 Personen an einer Pizza essen, dann brauchen sie wieder nur noch halb so lang. Die 444 Personen essen die Pizza also in nur 3 \text{ min}3 min3 \text{ min}.

\boxed{4 \textsf{ Personen} \rarr 3 \text{ min}}4Personen3 min\boxed{4 \textsf{ Personen} \rarr 3 \text{ min}}

Das könntest du nun ewig so weiter machen, bis jede Person nur noch einen Krümel der Pizza essen darf und sie in 1 \text{ Sek}1 Sek1 \text{ Sek} fertig wären.
\rarr\rarr Du bemerkt also je mehr Personen bei der Pizza mitessen, desto weniger Zeit brauchen sie zum Aufessen.

Die Zuordnung \boxed{\textsf{Personen} \rarr \textsf{Zeit}}PersonenZeit\boxed{\textsf{Personen} \rarr \textsf{Zeit}} ist also eine antiproportionale bzw. umgekehrt-proportionale Zuordnung.

\boxed{1\textsf{ Person} \rarr 12 \text{ min}}1Person12 min\boxed{1\textsf{ Person} \rarr 12 \text{ min}}
\boxed{2\textsf{ Personen} \rarr 6 \text{ min}}2Personen6 min\boxed{2\textsf{ Personen} \rarr 6 \text{ min}}
Jan braucht für eine Pizza 12 Minuten.
Jan und ein Kumpel brauchen für eine Pizza zusammen 6 Minuten.

Antiproportional Definition

Ein Zusammenhang heißt antiproportional, wenn sich zwei Größen im entgegengesetzten Verhältnis zueinander verändern. Also nach dem Motto „je mehr, desto weniger“ oder „je weniger, desto mehr“ .

Antiproportionale Zuordnung Definition

Bei einer antiproportionalen Zuordnung (auch umgekehrt-proportionale Zuordnung) wird dem Doppelten (Dreifachen, Vierfachen, ..., Halben, ....) Wert der ersten Größe das Halbe (Drittel, Vierfache, ..., Doppelte, ...) der zweiten Größe zugewiesen.
\rarr\rarrJe mehr, desto weniger“ bzw. „je weniger, desto mehr“.


Erklärung

Auch antiproportionale Zuordnungen lassen sich als Tabelle, als Graph und als Gleichung darstellen.

Tabelle
Graph
Gleichung
(alle)

Aber antiproportionale Zuordnungen haben andere Eigenschaften als proportionale Zuordnungen:

  • antiproportionales Wachstum
    \rarr\rarr Eine Zuordnung heißt antiproportional (auch umgekehrt-proportional), wenn zum Zweifachen, Dreifachen, Halben der Eingangsgröße das Halbe, Drittel, Doppelte der Ausgangsgröße gehört.
    (Je mehr, desto weniger oder je weniger, desto mehr)

  • antiproportionale Zuordnung
    \rarr\rarr Eine Zuordnung heißt auch antiproportional, wenn jeder Eingabegröße (xxx) das ppp-fache des Kehrwerts zugeordnet wird. Also: y=p \cdot \frac{1}{x}y=p1xy=p \cdot \frac{1}{x}

  • Produktgleichheit
    \rarr\rarr Eine Zuordnung heißt außerdem antiproportional, wenn das Produkt der Wertepaare immer gleich sind.

1. Wertetabelle für antiproportionale Zuordnungen

Eine antiproportionale Zuordnung lässt sich wie proportionale Zuordnung auch in einer Wertetabelle darstellen. In der linken Spalte trägst du die Werte der Ausgangsgröße (xxx) und in der rechten Spalte die Werte der zugeordneten Größe (yyy) ein.

Das Beispiel von oben war ja:
Jan (111 Person) braucht zum Essen einer ganzen Pizza 12 \text{ min}12 min12 \text{ min}. Hilft ihm ein Freund (222 Personen), dann brauchen sie nur noch hab so lang, also 6 \text{ min}6 min6 \text{ min}.
Die anderen Werte ergeben sich auch hier durch Rechnen, aber du musst anders vorgehen als bei den proportionalen Zuordnungen (!):

Start
Veränderung
Zuordnung
Produktgleichheit

\triangleright\triangleright antiproportionale Veränderung einer Wertetabelle
Die Wertepaare einer antiproportionalen Zuordnung ändern sich nicht gleichläufig, sondern gegensätzlich. Änderst du die eine Größe, dann ändert sich die andere Größe umgekehrt.

\rarr\rarr Verdoppelst du die Anzahl der Personen, die eine Pizza essen, halbiert sich die Zeit, die sie dafür benötigen.

\triangleright\triangleright Antiproportionale Zuordnung in einer Wertetabelle

Die antiproportionale Zuordnung erkennst du daran, dass du die Werte nun nicht mehr durch Multiplizieren eines Faktors berechnen kannst, sondern sich der Faktor ständig ändert. Schaust du jedoch ganz genau hin, gibt es einen Trick den zugeordneten Wert zu berechnen:

\small \begin{aligned} & \col[4]1 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 12}} && \col[5]{12 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]1} = \col[5]{12 \text{ min}} \\[1mm] & \col[4]2 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 3}} && \col[5]{6 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& { \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]2}}= \col[5]{6 \text{ min}} \\[1mm] & \col[4]3 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 2}} && \col[5]{4 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]3} = \col[5]{4 \text{ min}} \\[1mm] & ... \end{aligned}11212 minoder1211=12 min236 minoder1212=6 min324 minoder1213=4 min...\small \begin{aligned} & \col[4]1 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 12}} && \col[5]{12 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]1} = \col[5]{12 \text{ min}} \\[1mm] & \col[4]2 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 3}} && \col[5]{6 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& { \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]2}}= \col[5]{6 \text{ min}} \\[1mm] & \col[4]3 \xrightarrow{\col[6]{\cdot 2}} && \col[5]{4 \text{ min}} ~ &&&\textsf{ oder } ~ &&& \col[1]{12} \cdot \frac{1}{\col[4]3} = \col[5]{4 \text{ min}} \\[1mm] & ... \end{aligned}

Du kannst den zugeordneten Wert also auch durch Multiplikation mit \col[1]{12}12\col[1]{12} sowie der Multiplikation mit dem Kehrbruch des Ausgangswertes berechnen.

\triangleright\triangleright Produktgleichheit einer Wertetabelle

Berechnest du das Produkt aus den Wertepaaren (*Personenanzahl* und *Zeit*), dann erhältst du immer dasselbe Ergebnis.

  • \col[4]1 \cdot \col[5]{12} = \col[1]{12}112=12\col[4]1 \cdot \col[5]{12} = \col[1]{12}

  • \col[4]2 \cdot \col[5]6 = \col[1]{12}26=12\col[4]2 \cdot \col[5]6 = \col[1]{12}

  • \col[4]3 \cdot \col[5]4 = \col[1]{12}34=12\col[4]3 \cdot \col[5]4 = \col[1]{12}

  • ...

Diese Eigenschaft nennt sich Produktgleichheit.

Antiproportionalitätskonstante

Das Produkt aus Ausgangswert (xxx) und zugeordnetem Wert (yyy) ist konstant. Diese Konstante heißt **Antiproportionalitätskonstante** \col[1]pp\col[1]p oder auch **Antiproportionalitätsfaktor** \col[1]pp\col[1]p.

\begin{aligned} \col[1]p&= \textsf{Ausgangsgröße} \cdot \textsf{zugeordnete Größe} \\ \col[1]p& = x \cdot y \end{aligned}p=Ausgangsgro¨ßezugeordneteGro¨ßep=xy\begin{aligned} \col[1]p&= \textsf{Ausgangsgröße} \cdot \textsf{zugeordnete Größe} \\ \col[1]p& = x \cdot y \end{aligned}

2. Graph für antiproportionale Zuordnungen

Natürlich kannst du eine antiproportionale Zuordnung auch als Graph darstellen. Der Graph einer antiproportionalen Zuordnung hat eine ganz besondere Form.

START
Veränderung
Zuordnung
Produktgleichheit

\triangleright\triangleright Antiproportionale Veränderung eines Funktionsgraphen

Die antiproportionale Veränderung erkennst du am Graphen daran, dass sich hier die Wertepaare ungleichmäßig verändern. \rarr\rarr Das hat zu Folge, dass die Werte der einen Größe immer größer werden und die Werte der anderen Größe immer kleiner. Das führt zu der speziellen „Hyperbel-Form” des Graphen.

\triangleright\triangleright Antiproportionale Zuordnung eines Funktionsgraphen

Auch hier siehst du nochmals verbildlicht, dass jeder Wert der Ausgangsgröße mit einem anderen Faktor multipliziert werden muss, um zur zugeordneten Größe zu gelangen.

\triangleright\triangleright Produktgleichheit

Berechnest du hier wieder das Produkt aus den Wertepaaren, erhältst du auch hier immer den **Antiproportionalitätsfaktor** \col[1]{p=12}p=12\col[1]{p=12}.
Ist ja auch logisch, denn wir haben die Werte von der Tabelle oben ja nicht verändert, sondern nur als Schaubild dargestellt!

Der Graph einer antiproportionalen Zuordnung hat die Form einer Hyperbel.

3. Gleichung für antiproportionale Zuordnungen

Auch kannst du antiproportionale Zuordnungen als Gleichung darstellen. Eine solche Gleichung ermöglicht es dir, Wertepaare ganz schnell zu berechnen.

Um vom Ausgangswert (Personenanzahl) auf den zugeordneten Wert (Zeit) zu kommen, musst du wie oben erklät immer „mal den Antiproportionalitätsfaktor und mal den Kehrbruch des Ausgangswertes“ rechnen, also:

x \xrightarrow{\cdot \col[1]p \cdot \frac{1}{x} } yxp1xyx \xrightarrow{\cdot \col[1]p \cdot \frac{1}{x} } y

Das führt also zu folgender Gleichung:

START
Veränderung
Zuordnung
Produktgleichheit

\triangleright\triangleright Antiproportionale Veränderung bei der Funktionsgleichung

Dass sich die Werte antiproportional verändern, erkennst du an der Gleichung am besten, indem du Werte einsetzt: Setzt du einen doppelt so großen xxx-Wert ein, kommt nur ein halb so großer yyy Wert wieder raus.

\triangleright\triangleright Antiproportionale Zuordnung bei der Funktionsgleichung

Die antiproportionale Zuordnung erkennst du eigentlich direkt an der Gleichung selbst:
\rarr\rarr Der Personenanzahl wird immer das \col[1]{12}\cdot \frac{1}{\textsf{Anzahl}}121Anzahl\col[1]{12}\cdot \frac{1}{\textsf{Anzahl}}-fache zugeordnet. Und genau das steht ja als Gleichung da!
\rarr\rarr Oder auch: Jedem yyy-Wert wird das \col[1]{12}\cdot \frac{1}{x}121x\col[1]{12}\cdot \frac{1}{x}-fache des xxx-Werts zugewiesen.

\triangleright\triangleright Produktgleichheit bei der Funkionsgleichung

Das Produkt aus den Wertepaaren (Personenanzahl xxx und Zeit yyy) ist immer gleich. Das erkennst du, indem du die Gleichung so umstellt, dass das Produktt x \cdot yxyx \cdot y da steht.
\rarr\rarr Du siehst, dass dann x \cdot y = \col[1]{12}xy=12x \cdot y = \col[1]{12} da steht und das heißt ja genau so was wie „*Das Produkt x \cdot yxyx \cdot y ist immer \col[1]{12}12\col[1]{12}.*“

Funktionsgleichung antiproportionaler Zuordnungen

Antiproportionale Zuordnungen lassen sich immer als Gleichung der Form

\boxed{ y= \col[1]{p} \cdot \frac{1}{x}} ~~\textsf{ oder } ~~ \boxed{ y= \frac{ \col[1]{p} }{x}}y=p1xodery=px\boxed{ y= \col[1]{p} \cdot \frac{1}{x}} ~~\textsf{ oder } ~~ \boxed{ y= \frac{ \col[1]{p} }{x}}

darstellen.

Dabei ist xxx die Ausgangsgröße, yyy die zugeordnete Größe und \col[1]{p}p\col[1]{p} der *Antiproportionalitätsfaktor*.


Antiproportionale Zuordnungen Beispiele

Antiproportionale Zuordnungen erkennen

Aufgabe

Handelt es sich bei folgenden Wertepaaren um eine antiproportionale Zuordnung?

\small \quad \begin{aligned} & x \\[1mm] & 2 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 8 \end{aligned} ~\quad \begin{aligned} & y \\[1mm] & 12 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 3 \end{aligned}x2468y12643\small \quad \begin{aligned} & x \\[1mm] & 2 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 8 \end{aligned} ~\quad \begin{aligned} & y \\[1mm] & 12 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 3 \end{aligned}

Lösung

Um zu prüfen, ob es sich um eine antiproportionale Zuordnung handelt, kannst du beispielsweise prüfen, ob das Produkt der Wertepaare immer gleich ist. Dann du erhälts dabei immer den Antiproportionalitätsfaktor:

\small \quad \begin{aligned} & x \\[1mm] & 2 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 8 \end{aligned} ~\quad \begin{aligned} & y \\[1mm] & 12 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 3 \end{aligned} \qquad \begin{aligned} & \\[1mm] & \rarr2 \cdot 12 =\col[1]{24} \\[1mm] & \rarr 4 \cdot 6 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \\[1mm] & \rarr 6 \cdot 4 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \\[1mm] & \rarr 8 \cdot 3 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \end{aligned}x2468y12643212=2446=2464=2483=24\small \quad \begin{aligned} & x \\[1mm] & 2 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 8 \end{aligned} ~\quad \begin{aligned} & y \\[1mm] & 12 \\[1mm] & 6 \\[1mm] & 4 \\[1mm] & 3 \end{aligned} \qquad \begin{aligned} & \\[1mm] & \rarr2 \cdot 12 =\col[1]{24} \\[1mm] & \rarr 4 \cdot 6 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \\[1mm] & \rarr 6 \cdot 4 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \\[1mm] & \rarr 8 \cdot 3 =\col[1]{24} \quad \green \checkmark \end{aligned}

Alle Wertepaare haben dasselbe Produkt. Also ist die hier vorliegende Zuordnung antiproportional. \checkmark\checkmark

\\\\

Antiproportionale Zuordnungen berechnen

Aufgabe

Um eine Baugrube für ein Einfamilienhaus auszuheben, brauchen 333 Bagger 36 \text{ h}36 h36 \text{ h}.

a) Berechne zuerst den Antiproportionalitätsfaktor dieser antiproportionalen Zuordnung.

b) Stelle dann die Funktionsgleichung auf.

Lösung

In der Aufgabenstellung wird der Anzahl an Baggern die Arbeitszeit zugeordnet, also:

\boxed{ \textsf{Anzahl} \rarr \textsf{ Zeit}}AnzahlZeit\boxed{ \textsf{Anzahl} \rarr \textsf{ Zeit}}

Dies ist eine antiproportionale Zuordnung, denn je mehr Bagger, desto weniger Zeit.

a) Der **Antiproportionalitätsfaktor** ergibt sich ja aus dem Produkt der Wertepaare. Also „Anzahl mal Zeit“:

\small \begin{aligned} ~~~\col[1]{p} & = {\textsf{Ausgangsgröße}} \cdot {\textsf{zugeordnete Größe}} \\ &= \textsf{Anzahl} \cdot {\textsf{Zeit}} \\ &= 3 \cdot 36 \\ &= \lsg{ \col[1]{108}} \end{aligned}p=Ausgangsgro¨ßezugeordneteGro¨ße=AnzahlZeit=336=108\small \begin{aligned} ~~~\col[1]{p} & = {\textsf{Ausgangsgröße}} \cdot {\textsf{zugeordnete Größe}} \\ &= \textsf{Anzahl} \cdot {\textsf{Zeit}} \\ &= 3 \cdot 36 \\ &= \lsg{ \col[1]{108}} \end{aligned}

\rarr\rarr Der Antiproportionalitätsfaktor ist also \col[1]{108}108\col[1]{108}.

b) Mit dem Antiproportionalitätsfaktor kannst du nun ganz schnell die Gleichung aufstellen, denn alle antiproportionalen Zuordnungen lassen sich als Gleichung der Form \boxed{ y= \col[1]p \cdot \frac{1}{x} }y=p1x\boxed{ y= \col[1]p \cdot \frac{1}{x} } oder \boxed{ y= \frac{ \col[1]p}{x} }y=px\boxed{ y= \frac{ \col[1]p}{x} } darstellen. Mit \col[1]{p=108}p=108\col[1]{p=108} ergibt sich dann:

\begin{aligned} & \implies ~ \small\lsg{ y= \col[1]{108}\cdot \frac{1}{x}} \quad \textsf{oder}\\[2mm] & \implies ~ \small\lsg{ y= \frac{\col[1]{108}}{x}} \end{aligned}y=1081xodery=108x\begin{aligned} & \implies ~ \small\lsg{ y= \col[1]{108}\cdot \frac{1}{x}} \quad \textsf{oder}\\[2mm] & \implies ~ \small\lsg{ y= \frac{\col[1]{108}}{x}} \end{aligned}\\\\

Antiproportionale Zuordnung Zusammenfassung

Eine antiproportionale Zuordnung kannst du als Wertetabelle, als Graph und als Gleichung darstellen.

  1. Die Wertepaare der Tabelle einer antiproportionalen Zuordnung ändern sich gegensätzlich.

  2. Der Graph einer antiproportionalen Zuordnung ist eine Hyperbel.

  3. Die Gleichung einer antiproportionalen Zuordnung hat die Form:
    \boxed{y=\col[1]{p}\cdot \frac{1}{x}}y=p1x\boxed{y=\col[1]{p}\cdot \frac{1}{x}}.

Dabei ist \col[1]pp\col[1]p der **Antiproportionalitätsfaktor**. Er ist das Produkt der beiden Wertepaare x \cdot yxyx \cdot y und ist bei antiproportionalen Zuordnungen immer gleich.
\rarr\rarr Das nennt man Produktgleichheit.

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