Moderne Menschen werden auch als Homo sapiens (sapiens = wissend, klug) bezeichnet. Die Fortschritte der Humanevolution bezogen sich hier nämlich vor allem auf die Denkleistung.
Übersicht
Die Menschenartigen konnten sich sehr gut verbreiten. Das lag vor allem an ihrer flexiblen und vielfältigen Ernährungsweise. So konnten sich vor etwa 900.000 Jahren die ersten Jetztmenschen, die frühzeitlichen H. sapiens, entwickeln.
- Der homo heidelbergensis war ein bekannter Verteter dieser Vorgänger
Aus dem H. erectus und dem H. heidelbergensis konnte sich dann der Neandertaler (H. neandertaensis) entwicklen.
Neandertaler
Der Neandertaler besaß folgende wichtige Eigenschaften:
- Sehr großes Hirnvolumen
- Anpaasung an kühlere Regionen
- Muskulöser Körperbau
- Massive Knochen
- Besondere Kopfform
Der Neandertaler ist vor rund 30.000 Jahren ausgestorben.
Cro-Magnon-Menschen
Durch Artumwandlung entstanden die ersten richtigen Homo sapiens. Die ältesten Fosilien dieser Art sind etwa 195.000 Jahre alt.
Teilpopulationen sind vor rund 40.000 Jahren nach Europa eingewandert. Das waren die Cro-Magnon-Menschen (benannt nach ihrem Fundort in Frankreich). Sie besaßen:
- Einen grazilen Körperbau
- Ein vorstehendes Kinn
- Eine besondere Schädelform
- Kleinere Zähne
Sie waren auch die ersten Arten, die Kunstwerke (z.B. Höhlenmalereien) schufen.
Die genaue Herkunft des H. sapiens ist noch ungeklärt.
Out-of-africa vs. Multiregional
Für die Herkunft des H. sapiens gibt es zwei große Theorien:
Die out-of-africa-Hypothese besagt, dass Afrika der geografische Ursprung des modernen Menschen war.
Die Multiregionale-Hypothese besagt, dass sich der moderne Mensch in mehreren Regionen parallel entwickelt und vermischt hat.