Amphibien

Frösche, Kröten, Lurchen, Salamander und Molche sind Amphibien. Sie sind Landwirbeltiere mit einer feuchten, schleimbedeckten Haut.


Amphibien Allgemein

Die meisten Amphibien wie z.B. Frösche können an Land weit springen, laufen und klettern und im Wasser gut schwimmen. Sie sind also sowohl an Land, als auch im Wasser vertreten.

Sie sind wechselwarm und fallen im Winter in eine Kältestarre. Das kann am Grund eines Teiches oder an Land in einem frostfreiem Versteck sein. Sie bewegen sich dann nur wenig und verbrauchen kaum Sauerstoff.

Alle Amphibien, die als Erwachsene lange, sprungstarke Hinterbeine, kurze Vorderbeine und keinen Schwanz haben, wie der Laubfrosch, sind Froschlurchen.

Körperbau

Je nachdem, ob das erwachsene Tier einen Schwanz hat oder nicht, gehört das Tier zu den Schwanzlurchen oder den Froschlurchen.

  • Schwanzlurchen: Salamander, Molche
  • Froschlurche: Frösche, Kröten, Unken

Das Skelett von Amphibien unterteilt sich wie bei allen Säugern in Kopf,- Rumpf,- und Gliedmaßenskelett.

Als Besonderheit bei den Fröschen findet man den Schultergürtel. Er besteht aus mehreren Knochen und verbindet die Vorderbeine mit der Wirbelsäule.

Das Froschskelett besteht aus dem Schädel, Schlüsselblein und Schultergürtel. Die Wirbelsäule ist eher kurz, das Becken dafür länger.
Ein Salamander hat ein langegezogene Wirbelsäule.

Zusätzlich haben Amphibien sogenannte Schleimdrüsen in der Haut. Dadurch kann die Haut immer mit Feuchtigkeit versorgt werden.

Fortpflanzung

Sobald sich die Kältestarre löst, versammeln sich viele Froscharten an den Laichgewässern. Nach dem Froschwanderungen werben die Männchen oft mit leisen Knurrlauten um die Weibchen.

Bei der Paarung umklammern die Männchen das Weibchen mit den Vorderbeinen. Die Weibchen legen die Eier mit den Eizellen ins Wasser. Das Männchen gibt die Spermienzellen auf den Laichballen ab.

Die Befruchtung findet also außerhalb des Körpers ab.

Metamorphose

Eine Verwandlung der Gestalt über ein Larvenstadium heißt Metamorphose.

Amphibien vereinen ihren Lebenskreislauf. Das Leben beginnt im Wasser, die Amphibienlarven wachsen heran und nach einer Metamorphose verlassen sie ihr Herkunftsgewässer und leben als Lungenatmer an Land.

  • Erwachsene Frösche laichen im Wasser
  • Befruchtete Eizelle entwickelt sich im Wasser
  • Während der Entwicklung bildet sich der Schwanz
  • Die Larve (Kaulquappe) schlüpft und atmet noch über Kiemen
  • Über die Kiemen wächst eine Hautschicht und Hinterbeine bilden sich
  • Vorderbeine und Lunge bilden sich aus,
  • Jungfrosch kann an Land gehen

Atmung

Amphibien atmen unter Wasser über ihre Haut, an Land aber über ihre effektiveren Lungen. Man spricht daher von einem doppelten Kreislauf. Die beiden Kreisläufe der Amphibien tragen die Bezeichnung:

  • Lungen-Haut-Kreislauf
  • Körperkreislauf

Die Atmung über die Haut, ermöglicht den Amphibien in eineKältestarre zu verfallen. So können sie weiter atmen ohne sich zu sehr anstrengen zu müssen. Die Haut von Amphibien ist dazu sehr dünn, wodurch sie den Sauerstoff über die Körperoberfläche aufnehmen können.


Wusstest du schon?

  • Von den insgesamt 21 in Deutschland heimischen Amphibienarten gelten acht Arten als bedroht.

  • Um das Aussterben der Amphibien zu verhindern, werden zum Beispiel sogenannte Krötenzäune aufgestellt, um wandernde Amphibien vor den Straßen zu schützen.

  • Pfeilgiftfrösche sondern aus den Schleimdrüsen eine giftiges Nervengift aus

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