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Edelmetallgewinnung

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Zu den Edelmetallen gehören zum Beispiel Kupfer, Silber und Gold. Für die Gewinnung einiger Edeletalle werden die Oxide erhitzt oder die Cyanidlaugerei durchgeführt.


Verfahren

Erhitzen

Silberoxid kann mit dem Bunsenbrenner erhitzt werden. Am Reagenzglas sieht man einen silbrig glänzenden Feststoff und es entweicht ein Gas. Bei den beiden Stoffen handelt es sich um Silber und Sauerstoff.

Die Reaktion läuft so ab:

\text{Silberoxid} \xrightarrow{} \text{Silber} + \text{Sauerstoff}\,;\text{endotherm}SilberoxidSilber+Sauerstoff;endotherm\text{Silberoxid} \xrightarrow{} \text{Silber} + \text{Sauerstoff}\,;\text{endotherm}

Bei Kupferoxid funktioniert das nicht. Die Bindung zum Sauerstoff ist so stark, dass sie nicht durch Hitze getrennt werden kann.

Gold gibt es nicht als Oxid. Das Erhitzen wird also nur bei Edelmetallen, wie Silber oder Quecksilber benutzt.

Cyanidlaugerei

Die Edelmetalle Silber und Gold kommen in der Natur meistens oder nur gediegen vor. Das heißt man findet sie als reines Metall. Das Metall ist aber so fein gemahlen, dass es nicht so einfach ist es abzutrennen. Deshalb nutzt man die Cyanidlaugerei.

Bei der Cyanidlaugerei gibt man zu dem Metallgemisch Cyanid \text{(CN}^-)(CN)\text{(CN}^-) dazu. Das Metall reagiert mit dem Cyanid. Es entsteht eine Verbindung, die sich in Wasser löst. Die Lösung wird dann von dem Gemisch abgetrennt.

Die chemische Reaktion dazu sieht so aus:

4\,\text{Ag}+8\, \text{Na}^+ \, \text{CN}^-+2\,\text{H}_{2}\text{O}+\text{O}_{2} \xrightarrow{} 4\,\text{Ag(CN)}_{2}^- +2\,\text{NaOH}4Ag+8Na+CN+2H2O+O24Ag(CN)2+2NaOH4\,\text{Ag}+8\, \text{Na}^+ \, \text{CN}^-+2\,\text{H}_{2}\text{O}+\text{O}_{2} \xrightarrow{} 4\,\text{Ag(CN)}_{2}^- +2\,\text{NaOH}

Im nächsten Schritt gibt man Zink zu der Lösung. Zink bildet mit dem Cyanid eine stabilere Verbindung. Deshalb entsteht nur noch die Zink-Cyanid-Verbindung. Das Silber oder Gold wird abgespalten und sinkt als Metall auf den Boden.

Chemisch sieht das so aus:

2\,\text{Ag(CN)}_{2}^- + \text{Zn} \xrightarrow{} \text{Zn(CN)}_{4}^{2-} +2\,\text{Ag}2Ag(CN)2+ZnZn(CN)42+2Ag2\,\text{Ag(CN)}_{2}^- + \text{Zn} \xrightarrow{} \text{Zn(CN)}_{4}^{2-} +2\,\text{Ag}
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