Das „Europa der Regionen“ ist ein Integrationsmodell, bei dem die einzelnen Regionen in Europa mehr Souveränität erhalten und gestärkt werden sollen. Die Bürger sollen in diesem föderalen System mehr an Entscheidungsfindungen beteiligt werden.
Modellgrundlagen
Subsidiaritätsprinzip = Entscheidungen sollen auf der niedrigsten politischen Ebene getroffen werden
- Föderales Ebenen System (regionale/kommunale Ebene und europäische Ebene
- Stärkung der Regionen
- Grundsatz der Bürgernähe
Konsequenzen des Modells
- Bürger können sich besser mit Staatsregierungen identifizieren
- Regional individuell angepasste Politik
- Effizientere regionale Verwaltung
- Stärkung regionaler Infrastrukturen
- Mögliche Stärkung der politischen Partizipation
- Möglicher Schwächung von überregionalen Interessensgemeinschaften
- Problem der Regionenbildung: Negative Folgen für Wirtschafts- und Sozialsysteme der Regionen aufgrund der unterschiedlichen Größen und Gegebenheiten
Realisierung des Modells
- Aktuell nicht Existent
- Problem der Regionenbildung
- Durch den Ausschuss der Regionen in kleinem Ansatz vorhanden
- Befürworter befinden sich vor allem bei regionalen Politikern in föderativen Systemen
- Insgesamt finden sich wenige Befürworter und Akteure für eine Umsetzung
Sidefact
Ob die Umsetzung eines Europas der Regionen tatsächlich möglich wäre, ist in der Politikwissenschaft stark umstritten.