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Subsistenzwirtschaft & Marktorientierung

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Subsistenzwirtschaft ist eine Form des Wirtschaftens, bei der der Anbau nur der Selbstversorgung dient.

Die Marktorientierung ist der Anbau von Waren, der kundenorientiert ist. Der Anbau ist also auf den Verkauf ausgelegt.


Merkmale

Subsistenzwirtschaft

  • Gehört zu der extensiven Landwirtschaft
  • Meistens eine traditionelle Anbauweise ohne moderne Maschinen oder die Anwendung von Pestiziden
  • Produktion nicht höher als der Eigenbedarf

Marktorientierung

  • Gehört zu der intensiven Landwirtschaft
  • Häufiger Anbau von Cash Crops in Monokulturen
  • Produktionssteigerung durch Maschinen, Pestizide und gekauftes Saatgut
  • Produktproduktion für den Verkauf

Vor- und Nachteile

Subsistenzwirtschaft

Marktorientierung

Vorteile

  • Schafft Arbeit, weil keine großen Maschinen die Arbeiter ersetzen
  • Boden- und Umweltschonung
  • Hohe Erträge
  • Gewinn durch Verkauf
  • Leichtere Arbeit

Nachteile

  • Körperlich anstrengend
  • Geringe Erträge
  • Kein Gewinn durch Verkauf und Hunger bei zu niedrigem Ertrag für Selbstversorgung
  • Umwelt- und gesundheitsschädlich z.B durch Verwendung von Pestiziden und Monokulturen
  • Abhängigkeit von internationalen Investoren durch deren Finanzierung der Betriebsmittel
  • Abtreten eines Teils des Ertrags oder auch des Landes an Investoren
  • Konkurrenzdruck
  • Weniger geschaffene Arbeitsplätze durch modernere Technik
  • Anbau von Cash Crops verdrängt Anbau von Food Crops
  • Dadurch ggf. Hunger trotz hoher Erträge

Beispiele

Subsistenzwirtschaft

Eine kenianische Familie baut auf ihrem Grundstück Mais an. Zudem hält sie drei Ziegen und eine Kuh. Die Familie baut nur so viel Mais an, wie sie selbst braucht. Die Milch der Kuh reicht für die Familie und es wird nur so viel Fleisch durch die Tiere gewonnen, wie für sie nötig ist. Sie verkauft ihre Produkte nicht, sondern nutzen sie lediglich für ihre Selbstversorgung. Deshalb verdient sie kein Geld druch die Landwirtschaft und ist arm.

Marktorientierung

Beispiel 1

Die Nachbarfamilie besitzt Land, auf dem sich Kaffeebohnen gut anbauen lassen. Deshalb schließt sie mit einem internationalen Investor einen Vertrag ab und bekommt von diesem Landwirtschaftsmaschinen gestellt. Die Familie macht aus ihrem gesamten Land Kaffeeplantagen. Der Ertrag der Felder geht teilweise an den Investor. Der übrige Teil wird über den internationalen Markt verkauft.

Beispiel 2

Eine weitere Familie des Dorfes baut schon seit längerer Zeit ausschließlich Cash Corps an. Sie besitzt eine kleine Baumwollplantage. Da die Marktpreise für Baumwolle stark abfallen und der Konkurrenzdruck hoch ist, gerät die Familie in Existenznot. Ein Großgrundbesitzer fordert die Familie daher auf, in ihr Land an ihn zu verkaufen. Da die Familienmitglieder das Geld benötigen und ihren Lebensunterhalt nicht mehr durch die Baumwollproduktion finanzieren können, nehmen sie das Angebot an und arbeiten als landlose Arbeiter auf der Plantage weiter.

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