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Massentourismus

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Massentourismus ist die Ballung vieler Touristen an einem Ort. Er ist meistens nicht nachhaltig und von internationalen Akteuren beherrscht.


Gründe und Bedingungen für Massentourismus

  • Vorhandensein eines internationalen Flughafens
  • Gut ausgebautes Straßennetz
  • Starke Ballung von Hotellerie und Gastronomie
  • Durchgeplante Reiseorganisation von Tourismusagenturen (wenig Eigeninitiative nötig)
  • Anwesenheit vieler Touristen der gleichen Muttersprache: Dadurch kein Gebrauch einer Fremdsprache nötig

Vor- und Nachteile anhand der drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Ökologie, Ökonomie und Soziales

Vorteile

Nachteile

Ökologie

  • Umweltschäden durch starke Nutzung natürlicher Ressourcen:
  • Bedarf an viel Bebauungsplatz und damit einhergehende Zerstörung der Natur und Versiegelung des Bodens
  • Hoher Bedarf an Strom
  • Hohe Müllproduktion

Ökonomie

  • Massentourismus schafft viele Arbeitsplätze und großen Vertrieb von Gütern vor Ort
  • Nicht so teuer, weil Hotels und Flüge mit voller Auslastung rechnen
  • Großes Freizeitangebot, weil Anbieter von großer Teilnehmerzahl ausgehen können
  • Häufig: Kontrolle der Branche durch internationale Konzerne (z.B große ausländische Hotelketten):
  • Devisenabfluss: Geld bleibt nicht am Tourismusort, sondern fließt in das Ausland
  • Oft nur saisonale Jobangebote, da Touristen nicht das ganze Jahr über kommen

Soziales

  • Weniger Stress durch durchgeplante Reiseorganisation von Tourismusagenturen
  • Einfachere Verständigung durch Vorhandensein von Touristen der gleichen Muttersprache
  • Ruf als überfüllter Ort kann unattraktiv für viele Touristen sein
  • Belästigung der Anwohner z.B. durch Lärm oder schlechtes Benehmen* Durch Massenbesichtigungen können Religiöse Stätten nicht mehr im ursprünglichen Zweck von den Anwohnern genutzt werden
  • Teilweise Verdrängung der einheimischen Bevölkerung für touristische Baumaßnahmen

Beispiel Mallorca

Mallorca ist in den letzten Jahren immer mehr zur Partyinsel geworden.

Durch den Anstieg der Touristenzahlen steigen die Preise für Konsumgüter dort stark.

Auch der öffentliche Raum und der Wohnraum wird durch ständig wachsende Hotellerie und Gastronomie immer mehr begrenzt.

Zusätzlich leisten sich reiche Menschen aus anderen Ländern Häuser oder Wohnungen auf der Insel und verdrängen die vorhandene Bevölkerung.

Strände und Grünflächen werden von Touristen verschmutzt und der Partylärm belästigt die Anwohner zusätzlich.

Einheimische demonstrieren deshalb unter dem Motto „Fins aquí hem arribat“ zu Deutsch „So weit ist es schon gekommen“ gegen den Massentourismus in ihrer Heimat.

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