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Agroforstwirtschaft

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Agroforstwirtschaft ist eine Art der Landnutzung, wo Bäume absichtlich auf der gleichen Fläche angebaut werden, auf der auch Nutzpflanzen angebaut und/oder Tiere gehalten werden.


Erklärung

Arten

Name

Beschreibung

Beispielnutzungen

Silvoarable Systeme

Bäumen mit Ackerkulturen

  • Alley Cropping: Kombination von zueinander parallel ausgerichteten Gehölz- oder Baumreihen auf Ackerland und dem Anbau konventioneller Ackerkulturen auf den Feldstreifen dazwischen
  • Wallhecken, Knicks oder Lesehecken
  • Windschutzhecken
  • Forest Farming (Anbau von Sonderkulturen)

Silvopastorale Systeme

Bäume mit Tierhaltung

  • Halboffene Weidelandschaft: z.B. Heidschnucken in Lüneburgerheide
  • Streuobstwiese: z.B. mit Schafen
  • Waldweide: Tiere werden in die Wälder getrieben, damit sie sich von den Baumfrüchten ernähren

Agrosilvopastorale Systeme

Bäume mit Ackerkulturen und Tierhaltung

  • Dehesas: Korkproduktion mit Korkeichen kombiniert mit Schweinehaltung
  • Waldgärten: Anbau vieler unterschiedlicher Baumarten, Sträuchern, Büschen und kleinen Pflanzen zusammen mit der Haltung von Tieren, um Vorteile aus Wechselwirkungen zu bekommen

Vorteile

Für Landwirte

  • Positive Ertragseffekte und höhere Ertragsstabilität wegen eines verbesserten Mikroklimas (z.B. durch Windschutzwirkung der Baumstreifen)
  • Windschutz
  • Verbesserte flächenbezogene Energiebilanz, da auf der gleichen Fläche mehr Ertrag rauskommt
  • Reduzierung des flächenbezogenen Düngemittel- und Pflanzenschutzmittelverbrauchs
  • Erweiterung des landwirtschaftlichen Produktsortiments (Produktdiversifizierung)
  • Bessere saisonale Verteilung von Arbeitsspitzen (Bewirtschaftung der Gehölze überwiegend im Winter)

Für Landbesitzer

  • Verminderung von Bodenerosion durch Wind und Wasser
  • Reduzierung des Stoffaustrages aus landwirtschaftlich genutzten Flächen in Grund- und Oberflächengewässer
  • Erhöhung der Bodenfruchtbarkeit durch stärker geschlossene Nährstoffkreisläufe und Humus-Anreicherung

Für die Umwelt

  • Mehr Lebensräume und Nischen für Tiere und Pflanzen (Habitatvielfalt)
  • Mehr Biodiversität
  • Insekten und Nützlinge am Acker werden gefördert
  • Rückzugsgebiete für Wild
  • Humusaufbau

Nachteile

  • Höhere Startinvestition im Vergleich zu normalem Ackerbau
  • Mehr Knowhow notwendig
  • Konkurrenz zwischen Gehölzen und Ackerkulturen um Licht, Nährstoffe, Wasser und Wuchsraum mit negativen Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum
  • Ackerfläche und Investition sind langfristig, wenig flexibel
  • Bei falscher Bewirtschaftung: Wurzeln können in bestehende Acker-Drainage-Systeme eindringen und sie kaputt machen

Beispiel

Beispielhöfe

  • New Forest Farm in Wisconsin
  • Farmer: Mark Shepard
  • 42 Hektar
  • Agroforstflächen
  • Tierhaltung
  • Anwendung der Keyline-Prinzipien für intellegente Wassernutzung
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